Einfluss-reiche Pharmaindustrie - ärztliche Interessenkonflikte

Die aktuelle Diskussion um schädliche Nebenwirkungen, sogar tödliche Risiken der so genannten atypischen Neuroleptika (s. dazu unter anderem http://www.psychiatrie.de/dgsp/Neuroleptika-Debatte) berührt immer wieder die Frage, wie objektiv industrie-finanzierte Forschung ist. Auch ist zu fragen, wie unabhängig praktizierende ÄrztInnen in ihren therapeutischen Entscheidungen sind. Dazu zwei hochinteressante Aufsätze aus jüngerer Zeit:

Fachtagung "Finnland an der Havel": große Nachfrage

Havel-Elch
Unsere Fachtagung "Finnland an der Havel - Auf dem Weg zu einer bedürfnisorientierten psychiatrischen Versorgung in Brandenburg" (Dienstag, 11.11.2008 in Potsdam) erfreut sich großen Interesses. Da der Tagungsraum im Klinikum Ernst von Bergmann die TeilnehmerInnenzahl begrenzt, ist baldige Anmeldung ratsam (per mail an bragsp@t-online.de). Weitere Informationen enthält der Flyer, der hier zum download bereit steht.

Gesundheitsreport 2008: Jeder Fünfte mit psychischer Diagnose

Gesundheitsreport Broschürenumschlag
Immer mehr Menschen leiden an psychischen Störungen. Depressionen, Angststörungen oder psychosomatische Erkrankungen nehmen weiter zu. Die Analyse der Daten aus dem ambulanten ärztlichen Bereich zeigt, dass psychische Erkrankungen deutlich häufiger vorkommen als es die bisherigen Auswertungen der Krankschreibungen und Arzneimittelrezepte vermuten ließen. Der Schwerpunkt des diesjährigen Gesundheitsreportes behandelt vor diesem Hintergrund das Thema "Psychische Störungen".
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